Die besten Prepaid Tarife und Flat mit 4GB (Gigabyte) Datenvolumen – Die Datenvolumen, die man zu Prepaid Simkarten und Tarifen bekommt werden immer größer und daher sind auch Angebote mit 4GB monatlichem Datenvolumen und darüber hinaus inzwischen zu durchaus vernünftigen Preisen auf dem Markt zu finden.
Reine 4GB Prepaid Flat sind allerdings vergleichsweise selten und oft hat man den Fall, dass die Angebote und Tarife mit 5G Datenvolumen teilweise sogar billiger sind als die Prepaid Flat mit nur 4GB monatlichem Inklusiv-Volumen. Dazu sollte man überlegen, ob man neben dem Datenvolumen noch andere Leistungen braucht, denn 4 Gigabyte Prepaid Volumen findet man sowohl bei den Allnet Flat als auch bei den reinen Datenflatrates aus dem Markt, wobei die Allnetflat im Prepaid Vergleich natürlich etwas teurer sind, da dort auch kostenlose Gespräche in alle Netze mit enthalten sind. Die billigste Prepaid Allnet Flat gibt es derzeit ab etwa 5 Euro pro Monat (allerdings dann oft mit weniger als 4 GB monatlichen Datenvolumen).
TIPP: Die größere Auswahl gibt es bei den 5 GB Prepaid Flat und mittlerweile gibt es auch bereits eine ganze Reihe von Prepaid Flat mit 10 GB, die durchaus in einem erschwinglichen Preisbereich sind. Man kann aber natürlich auch kleinere Prepaid Flat mit 2 GB Datenvolumen nutzen und dann nachbuchen.
Die besten Prepaid Tarife und Flat mit 4GB
- Prepaid Flat mit 1GB Datenvolumen
- Prepaid Flat mit 2GB Datenvolumen
- Prepaid Flat mit 3GB Datenvolumen
- Prepaid Flat mit 5GB Datenvolumen
- Prepaid Flat mit 10GB Datenvolumen
- Prepaid Flat mit 15GB Datenvolumen
Alternativen zu Prepaid Flat mit 4GB
Im Postpaid Bereich (also mit monatlicher Rechnung) gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von Anbietern, die Allnet Flatrates und Handytarife mit 4GB Datenvolumen im Angebot haben und oft ist es preislich sogar von Vorteil, wenn man zu einem Anbieter ohne Prepaid Aufladung greift. So findet man im Postpaid Bereich die besten Tarife mit 4GB bereits ab etwa 10 Euro monatlich, während man für vergleichbare Leistungen und Prepaid Abrechnung einige Euro mehr bezahlen muss. Es kann sich also durchaus lohnen, zu einer 4GB Flatrate mit monatlicher Rechnung zu greifen, auch wenn dann natürlich die Kostenkontrolle nicht mehr ganz so gegeben ist wie bei einer Prepaid Handykarte.
Auch bei den Tarifen auf Rechnung gibt es Angebote, die sehr flexibel sind und die daher sehr nah an den Nutzungsmöglichkeiten einer Prepaidkarte liegen. Man muss also trotz monatlicher Rechnung nicht zwangsläufig einen Vertrag mit 2 Jahren Laufzeit abschließen (Sim mit kurzen Laufzeiten), sondern findet mittlerweile auch viele monatlich kündbare Tarife auf dem Markt. Es gilt aber auch hier: in der Regel zahlt man bei längeren Laufzeiten weniger und daher kann es sich lohnen, zu längerfristigen Tarifen zu greifen.
Die Laufzeiten bei den Prepaid Flat mit 4GB Datenvolumen
Mittlerweile haben sich im Prepaid Bereich zwei Laufzeiten heraus kristallisiert, die man bei den meisten Anbietern findet: 28 Tage und 30 Tage. Vor einigen Jahren waren die 30 Tage noch Standard gewesen, aber inzwischen haben viele Anbieter auf 28 Tage (entspricht 4 Wochen) umgestellt.
Damit bekommen Kunden bei den o2 Anbietern beispielsweise 2 Tage weniger Leistung oder umgekehrt: in einem Jahr müssen sie einmal mehr Prepaid Guthaben aufladen als die anderen Anbieter mit 30 Tagen Laufzeit. Das ist kein großer Unterschied, aber eine gewisse Preiserhöhung ist die Umstellung auf 28 Tage Laufzeit dennoch.
In der Regel verlängern sich die Prepaid Flat mit 4GB dabei automatisch. Ist genug Guthaben vorhanden und wurde der Tarif nicht gekündigt, wird jeweils ein neuer Monat gebucht, sobald der alte Monat abgelaufen ist. Auf diese Weise kann man die 4GB Flatrates bei allen Anbietern dauerhaft nutzen, ohne immer wieder nachbuchen zu müssen. Die Beendigung der Flat ist dann jeweils zum Ende des bezahlten Zeitraums von 28 oder 30 Tagen möglich, eine längerfristige Vertragsbindung oder auch eine Kündigungsfrist gibt es bei diesen Angeboten nicht. Man geht also kein langfristiges Vertragsverhältnis ein, sondern bleibt recht flexibel.
Werden die Flatrates nicht verlängert (beispielsweise weil nicht genug Guthaben auf der Simkarte geladen ist), nutzt man dann in der Regel den Grundtarif des jeweiligen Anbieters.
Wer sich unsicher ist, ob die Flat und die Laufzeit passt, sollte sich die Freikarten von O2 und Callya anschauen. Diese kann man ohne Kaufpreis und Versandkosten bestellen und hat damit die Möglichkeit, ohne größeren finanziellen Aufwand zu testen un zu prüfen, ob die Flat und der Anbieter passen. Bezahlt werden muss nur das Guthaben für die Flat – je nachdem wie viel Volumen man buchen will.
LTE und 5G bei Prepaid Flat
Es gibt immer noch einige Prepaidkarten auf dem Markt, die kein 5G unterstützen und bei denen man beim mobilen Surfen nur auf 4G-Netz zurückgreifen kann. Das mag für normale Prepaidkarten noch akzeptabel sein, aber wenn man 4 GB Datenvolumen hat, sollte auch die Geschwindigkeit stimmen. Andernfalls könnte es schwierig sein, dieses Datenvolumen zu verbrauchen, da die Übertragungsgeschwindigkeit nicht ausreicht.
Wenn jemand mit 4 GB Datenvolumen arbeiten möchte, ist das in der Regel nur mit LTE möglich. Es ist wichtig, auf die Geschwindigkeiten der Prepaid-Tarife zu achten. Im O2-Netz sind beispielsweise trotz 5G-Zugang oft nur maximal 50 bis 100 MBit/s möglich. Das bedeutet, dass man zwar LTE hat, aber dennoch langsamer surft, als es im Netz eigentlich möglich wäre (derzeitiges Maximum bei O2: 300 MBit/s). Es kann sich daher lohnen, zu einem etwas teureren Prepaid-Anbieter zu wechseln, um tatsächlich mehr Geschwindigkeit zu erhalten und komfortabler zu surfen, ohne lange Wartezeiten beim Seitenaufbau und der Datenübertragung in Kauf nehmen zu müssen. Es ist auch hilfreich, eine Freikarte zu testen, um herauszufinden, ob der hohe 5G-Speed wirklich notwendig ist oder ob ein Anbieter mit etwas weniger Geschwindigkeit im Upload und Download ausreicht.
Außerdem sollte man prüfen, ob der Prepaid-Tarif VoLTE unterstützt. Ohne diese Technologie muss für Gespräche immer ins 2G-Netz gewechselt werden, was Zeit kostet und die Akkulaufzeit beeinträchtigt. Daher ist VoLTE auch für Prepaid-SIM-Karten eine sinnvolle Option.


Wie viel sind 4 GB monatliches Datenvolumen in der Praxis?
Ein Datenvolumen von 4 GB (Gigabyte) pro Monat entspricht umgerechnet etwa 4.000 MB (Megabyte). Für Power-User, die viel unterwegs streamen, ist das recht knapp. Für die alltägliche Nutzung, Kommunikation und gelegentliches Surfen abseits des heimischen WLANs reicht es jedoch völlig aus.
Hier ist eine Übersicht, was man mit 4 GB im Monat typischerweise machen kann:
Was mit 4 GB problemlos möglich ist:
- Messenger-Dienste (WhatsApp, Signal, Telegram): Nahezu unbegrenzt Textnachrichten und Sprachnachrichten versenden und empfangen.
- E-Mails & Websurfen: Rund 1.200 bis 1.500 Stunden reine Internet-Recherche, Nachrichten lesen oder Fahrpläne abrufen.
- Social Media: Etwa 20 Stunden auf Plattformen wie Facebook oder Instagram scrollen (ohne das automatische Abspielen von Videos).
- Musik-Streaming (Spotify, Apple Music): Ca. 40 Stunden Musik in normaler Qualität streamen (ca. 100 MB pro Stunde).
- Navigation (Google Maps, Apple Karten): Rund 130 Stunden aktive Routenführung (wenn das Kartenmaterial nicht vorab heruntergeladen wurde).
Wo es mit 4 GB eng wird (Vorsicht bei diesen Anwendungen):
- Video-Streaming (YouTube, Netflix, Mediatheken):
- In HD-Qualität ist das Volumen bereits nach 2 bis 3 Stunden komplett aufgebraucht.
- In niedrigster Standard-Auflösung (SD) reicht es für immerhin etwa 6 bis 7 Stunden.
- Social-Media-Video-Apps (TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts): Diese Apps verbrauchen durch das ständige Laden von Videos extrem viel Daten (ca. 500 MB bis 1 GB pro Stunde). Nach 4 bis 8 Stunden wäre hier Schluss.
- App-Updates & Downloads: Das Herunterladen von großen Apps oder Spiele-Updates sollte man unbedingt ins heimische WLAN verschieben, da ein einziges Update oft mehrere Hundert Megabyte oder gar Gigabyte groß sein kann.
Um das Beste aus einem monatlichen Datenvolumen von 4 GB herauszuholen, lässt sich der Verbrauch mit drei einfachen Gewohnheiten im Alltag massiv senken. Der wichtigste Hebel ist die konsequente Nutzung von WLAN-Verbindungen: Wann immer man sich an sicheren und vertrauten Orten aufhält – wie in den eigenen vier Wänden, bei Freunden oder an bekannten Hotspots –, sollte das Smartphone im WLAN eingeloggt sein, um das mobile Guthaben zu schonen.
Darüber hinaus helfen Offline-Funktionen dabei, datenintensive Anwendungen von unterwegs zu verbannen. Medien und Informationen, die man regelmäßig benötigt, wie die Lieblings-Playlists bei Spotify oder bestimmte Kartenbereiche in Google Maps, lädt man am besten vorab im heimischen WLAN herunter.
Zuletzt sollte man gezielt die größten Datenfresser auf dem Smartphone bremsen. In den Einstellungen von Apps wie Instagram oder YouTube lässt sich meist ein spezieller Datensparmodus aktivieren, der das automatische Laden von Videos blockiert oder die Qualität unterwegs leicht reduziert. Ergänzend dazu ist es ratsam, automatische App-Updates in den Systemeinstellungen des Handys so zu konfigurieren, dass sie ausschließlich über eine WLAN-Verbindung durchgeführt werden dürfen.
Prepaid Flat – auch im Prepaid Bereich extrem günstig
Prepaid Flat haben mittlerweile auch bei den Prepaid Anbietern Einzug gehalten und man findet bei allen Anbietern inzwischen auch eine Auswahl aus Allnet-Flat mit kostenlosen Gesprächen, SMS und Datenvolumen zum monatlichen Paketpreis. Die Kosten starten dabei bei 4.99 Euro im Monat und sind nicht teurer als bei den Flat auf Rechnung. Teuer ist dagegen die Prepaidflat mit unbegrenztem Datenvolumen – hier steigen die Preise schnell auf um die 100 Euro für 4 Wochen.

Ich schreibe bereits seit 2006 rund um die Themen Prepaid, Mobilfunk und Kommunikation und begleite die Entwicklungen auf dem Markt seit dieser Zeit intensiv und durchaus auch kritisch. Das Internet hat in diesem Segment viel verändert und ist zu einer wichtigen Informationsquellen geworden, die vielfach die Mobilfunk-Fachgeschäfte abgelöst hat. Sollte es Fragen oder Anmerkungen zum Artikel geben – gerne in den Kommentaren oder auch direkt in den soazialen Netzwerken. Mehr zu mir: Wer schreibt hier?
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